Changes mean chances

Hallo ihr liebsten Menschen !


Heute möchte ich euch etwas über meinen bisherigen Werdegang und meinen zukünftigen Plänen erzählen. Es hat sich einiges getan in meinem Leben und von Tag zu Tag zeichnet sich mehr und mehr eine Richtung ab, in die mein Leben verlaufen wird. 
Sicher, wir wissen nie, wohin der Weg uns führt aber ich vertraue meinem Leben einfach, dass es mich richtig führt und genau das Gefühl habe ich auch. Ich werde geführt ! 


In einem meiner vorherigen Blogposts habe ich euch erzählt, wie ich zur Fotografie gekommen bin und in diesem Post werde ich euch erzählen, wie es nun mit mir und der Fotografie weiter geht.
Denn ich habe mich entschieden. Ich will dabei bleiben, ich will das machen, was ich so sehr liebe.


Aber fangen wir von vorne an.

Nachdem ich mein Abitur also hinter mich gebracht hatte, wusste ich nicht so wirklich, wie es mit mir weiter gehen soll. Ich glaube, das ist ein typisches Loch, was man nach dem Abi erstmal hat. 
Vorher denkt man nur " ich muss das Abi schaffen! " und ist total fixiert darauf, dass man sich keine Gedanken um alles was danach noch so kommt macht.
Obwohl ich schon als Fotografin selbstständig war erschien mir damals eine Ausbildung zur Fotografin noch nicht wirklich sinnvoll und da ich das Abitur nun in der Tasche hatte, hegte ich wie viele meiner damaligen Mitschüler erstmal den Gedanke " Gehste mal was feines studieren!"

Sprachen, Kunst, Musik und fremde Kulturen haben mich schon immer fasziniert und nachdem ich einige Optionen durchgegangen bin ( Dolmetscher, Reiseführerin...etc) entschloss ich mich in Trier an der Uni für Geschichte & Italienisch einzuschreiben.

Ganz aufgeregt war ich, als ich das erste mal in einem Saal mit rund 400 Leuten saß und dachte " Yeah, jetzt fängt mein Leben an, ich werde das lernen, was den Rest meines Lebens prägen wird !"

Doch aus meiner anfänglichen Begeisterung wurde schnell ernsthafte (unschöne) Realität.
Diese monotonen Vorträge und stundenlanges Rumgesitze für ein paar Informationen, die man zu Hause vor dem PC hätte schneller rausgefunden, widerten mich an.
Ich bin ein Mensch, der machen muss, der sich bewegen muss, der Abwechslung braucht.

Ich reflektierte also mein Leben und fragte mich " Wars das jetzt schon? Was will ich denn nun wirklich?"

Und da schaute ich mir mein letztes Jahr an.
Die Dinge, die ich vor der Uni machte, waren die Dinge, die mich glücklich machten!
Die Fotografie war bereits mein Lebensinhalt.
Warum suchte ich nur nach einem anderen?

Vielleicht dachte ich, es gäbe noch etwas anderes, neben meinem Hobby.
Aber mein Hobby war längst meine Berufung geworden.

Und wenn ich jetzt so zurück blicke, dann weiß ich, dass die Fotografie alles hat, was ich liebe.

Die Menschen, die ich kennenlernen darf, jeder so einzigartig und wertvoll. Aus einigen "Aufträgen" wurden Freundschaften fürs Leben.  ( an dieser Stelle liebe Grüße an Mika & Sarah :D )
Die verschiedenen Sprachen die ich lernen kann; denn jeder hat seine ganz eigene Ausdrucksweise ( sei es rhetorisch oder über den Gesichtsausdruck )

Die Freiheit, die ich habe ! Ich kann zu Dingen, die ich gut heiße ja sagen und zu Dingen, die mir nicht gut tun auch Nein sagen !

Ich habe alle Möglichkeiten der Erde um meine Kreativität auszuleben und das genieße ich in vollen Zügen ! Und das ich damit sogar Menschen glücklich machen kann ist doch zusätzlich ein tolles Gefühl !

Kurz um, ich habe alles, was ich mir in meinem zukünftigen Job wünsche! Flexibilität, Eigenständigkeit,Abwechslung, der Umgang mit Menschen und die Kreativität.

Es gibt nichts anderes, was ich suchen muss, wenn ich doch eigentlich schon alles gefunden habe, was ich will!

Und so entschloss ich mich, den Schritt in die richtige Richtung zu wagen. Den Schritt zur Fotografie.

Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten ( Soll's jetzt ein Fotografie Studium, eine Ausbildung oder gar einfach der kalte Sprung in die Selbstständigkeit werden), tat sich mir eine Tür auf, von der ich anfangs nicht mal wusste, dass sie existiert.

Ich hatte damals irgendwie das volle Vertrauen ins Leben, dass schon alles so kommen wird, wie es soll. 
Und im Endeffekt ist es genauso gewesen.

Durch einen glücklichen Zufall ( auch wenn ich nicht an Zufälle glaube ) lernte ich vor einiger Zeit den Chef des OK 54 kennen.
Der OK 54  ist ein lokaler Sender, dessen Fernsehsendungen von Bürgerinnen und Bürgern auf eigene Initiative und in eigener Verantwortung produziert und zusammengestellt werden.

Mit einem damaligen Bedürfnis, selbst einen Beitrag für ein großes Anliegen zu drehen, lernte ich in einem ersten Vorgespräch meinen zukünftigen Chef kennen.

Dieser fragte mich damals schon, was ich denn machen würde und bemerkte schnell mein ambivalentes Verhältnis zu meinem gewählten Studiengang und schlug mir vor " In einem Jahr wird hier ein Ausbildungsplatz als Mediengestalter Bild & Ton frei, wäre das nicht was für dich?"

Zugegeben, in diesem Moment wusste ich nicht so wirklich was ich antworten sollte. Ich wusste nicht mal was ein Mediengestalter Bild & Ton macht. Und war das Fernsehen wirklich eine Alternative? Und vor allem, wollte ich unbedingt in Trier bleiben?

Ich befasste mich nicht weiter mit dem Gedanken, verschwendete meine Zeit in langweiligen Vorlesungen und träumte von einer schöneren Zukunft.


Irgendwann aber war der Wunsch in mir so stark mit der Fotografie weiter zu machen, dass ich mich nun doch mit Alternativen beschäftigte. Und das war genau der Zeitpunkt indem der OK54 eine Nachfolger/in für die Ausbildungstelle zum Mediengestalter Bild & Ton suchte.

Mein Chef wies mich noch einmal auf die Ausbildungstelle hin und erzählte mir von einem Seminar, indem ich in die Welt des Mediengestalters  reinschnuppern konnte.

Was hatte ich zu verlieren, wenn ich eine Erfahrung dazu gewinnen konnte?
Ich entschied mich also an diesem Seminar teilzunehmen und war total begeistert.

In dieser Nacht noch sah ich mich schon im Vorstellungsgespräch und stellte mir vor, dass ich vielleicht doch etwas gefunden habe, was mich glücklich machen könnte.

Immer wieder betonte mein Chef, dass ich in dieser Ausbildung meinen Horizont erweitern kann und dann sowohl fotografieren als auch filmen könne und das nur meinen Horizont erweitert und da ich mich sowieso irgendwann in der Rolle der selbstständigen Fotografin sehe, würde es mir nur Vorteile bringen beides zu beherrschen.

Also bewarb ich mich.
Ich schrieb meine erste Bewerbung, ging zu meinem ersten Vorstellungsgespräch, unterzog mich mehrerer Tests ( u. a. mit gemeinen Matheaufgaben) und bekam schließlich den Anruf, der mein Leben änderte.

" Du kannst dir meine Nummer nun mal irgendwo aufschreiben. Die wirst du in Zukunft öfter wählen!" sagte mein Chef und teilte mir somit durch die Blume mit, dass die Entscheidung auf mich gefallen ist.

Glauben konnte ich es nicht,lag ich danach die ganze Nacht fast wach und sah Bilder vor meinem inneren Auge wie die nächsten Jahre ablaufen würden und was jetzt alles auf mich zukommen wird.

Ja, es geht weiter ! Und zwar in die richtige Richtung. 
Mit jedem Tag, den ich meiner Ausbildung näher komme, weiß ich das.

Letzte Woche lernte ich meine zukünftigen Begleiter für das nächste ( und mein erstes Jahr ) an meinem neuen Einsatzort kennen und ich muss sagen, dass ich mich nun noch mehr auf alles was kommt freue!

Irgendwann habe ich dann die Ausbildung abgeschlossen und werde mich ganz auf die Fotografie/Filmerei konzentrieren.

Keine Angst, ich werde weiter fotografieren und euch erhalten bleiben !

Eigentlich gehts ja jetzt erst richtig los !


In 2 Wochen startet meine Ausbildung und für mich beginnt dann ein neues Leben.
Ich bin gespannt, wie ich meine Selbstständigkeit und die Ausbildung unter einen Hut bekomme, aber ich bin sicher, dass ich das schon irgendwie schaffe !

Das ich da bin, wo ich heute stehe, das habe ich größtenteils euch allen zu verdanken !
Ihr habt mir soviel Mut gegeben, mein Ding durchzuziehen und letztlich wart ihr meine Wegweiser zu dem großen Ziel was ich habe.
Danke an die Menschen, die mich unentwegt unterstützt haben und mich auf meinem Weg bestärkt und motiviert haben.

Meine liebsten Freunde, ohne euch wäre ich nie da, wo ich jetzt bin. Ich danke euch von Herzen!

Ich bin schon total gespannt und überzeugt, dass es die richtige Entscheidung für mich war.
Veränderungen bringen immer wieder neue Chancen mit sich mit
Und so sehe ich das jetzt auch. 
Eine neue Chance, die ich dankbar annehme

In riesen großer Dankbarkeit, eure Maribelle

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